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Gesunder Schlafkomfort für jedermann

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ALTE

ALTE ist die Abkürzung für „apparently life threatening event" (offensichtlich lebensbedrohliches Ereignis). Gemeint ist der Beinahe-Säuglingstod. Man findet das Kind regungslos oder blass, scheinbar ohne Atmung und/oder schwitzend vor. Es zeigt keine normale Reaktion auf gewöhnliche externe Reize. Das Kind muss von einem Arzt oder Rettungsdienst stimuliert oder vielleicht sogar wiederbelebt werden.

CoolMax

CoolMax ist ein Markenname von Produkten und bezeichnet einen Stoff, der den Schweiß leicht verdunsten lässt, damit der Körper trocken bleibt. Dieser Stoff wurde ursprünglich für Hochleistungssportler entwickelt.
CoolMax enthält hochtechnologisches Material aus speziell entwickelter Polyesterfaser. Jede Faser hat vier Kanäle, die jeweils eine größere Oberfläche aufweisen als eine herkömmliche runde Faser. Dadurch besitzt dieser Stoff eine höhere Atmungsaktivität im Vergleich zu Naturstoffen (wie Baumwolle). So kann der Schweiß schneller verdunsten. CoolMax hilft, die Körpertemperatur konstant zu halten, ist hygienisch und wirkt permanent. Man kann sich den Vorgang wie einen Eimer mit Wasser vorstellen, das verdunsten soll. Lässt man den Eimer einfach stehen, dauert das Ausdunsten viel länger, als wenn man das Wasser durch Ausschütten auf dem Boden verteilt. In letzterem Fall steht der Flüssigkeit eine größere Verdunstungsfläche zur Verfügung.

Pheromone

Chemische Botenstoffe, die der Kommunikation zwischen Lebewesen einer Spezies dienen.
Ein bekanntes Beispiel ist das einer Gruppe Frauen, die mehrere Monate zusammen wohnen. Nach einigen Wochen ist festzustellen, dass sich ihre Menstruationszyklen synchronisieren, sodass alle Frauen ihre Monatsblutung gleichzeitig haben.

Hämoglobin

Ein Eiweiß, das in den roten Blutkörperchen vorkommt. Es verleiht dem Blut seine rote Farbe und ist für den Transport von Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxid (CO2) verantwortlich.

Hyperhydrose

Übermäßiges (anfallartiges oder ständiges) Schwitzen, vor allem an Achselhöhlen, Handflächen und Fußsohlen. Die Beschwerden beginnen meist im Alter von 10 bis 20 Jahre und dauern nicht selten Dutzende Jahre.

Menopause

Ein natürliches Ereignis im Leben einer Frau zwischen 45 und 55 Jahren. Es bedeutet das Ende der Fruchtbarkeit aufgrund der verminderten Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron.
Die häufigsten Beschwerden der Menopause sind Hitzewallungen: ein plötzliches Hitzegefühl kommt auf, das Gesicht färbt sich rot, der Herzschlag geht schneller, und einige Frauen beginnen zu schwitzen. Auf die Hitzewallung folgt oft Kältegefühl mit Schüttelfrost. Eine Hitzewallung kann einige Sekunden bis mehrere Minuten dauern.
Die Hitzewallungen hören nach einiger Zeit von alleine auf, ohne dass eine Behandlung erforderlich wäre. Nur in sehr seltenen Fällen dauern sie auch nach der Menopause fort.

Hitzewallungen dieser Art werden durch einen schwankenden Östrogenspiegel verursacht. Der „Körpertemperaturregler" im Gehirn schaltet plötzlich ab, worauf der Körper das Signal erhält, Wärme abzugeben. Hierzu weiten sich die Blutgefäße unter der Haut, was ein schlagartiges Hitzegefühl verursacht (auch Hitzewallung genannt).
Tritt dieses Phänomen bei Nacht auf, kommt es zu nächtlichem Schwitzen. Merkwürdigerweise wird die Frau nicht erst durch das Schwitzen wach, sondern bereits kurz zuvor. Geschieht dies öfter, können Schlafstörungen auftreten.

Schlafapnoe

Wiederholter Atemstillstand während des Schlafs während mindestens 10 Sekunden. Die Ursachen sind verschieden. Durch den Atemstillstand sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, und man schläft nicht mehr so fest. Das Gehirn sendet dann mehrmals pro Nacht ein Wecksignal aus. Ab und zu hat jeder von uns im Schlaf einen Atemstillstand. Treten diese Aussetzer jedoch häufiger auf oder dauern sie länger an, so ist die Gesundheit gefährdet. Die Betroffenen sollten daher ihren Schlaf untersuchen lassen, um die Anzahl Apnoen pro Stunde zu messen. Sind es mehr als 15, spricht man von einer Schlafapnoe.

Laut Untersuchungen leiden 2 bis 4 % aller Erwachsenen unter mäßiger bis gravierender Schlafapnoe, Frauen übrigens doppelt so häufig wie Männer. Zu den Anzeichen eines Schlafapnoe-Syndroms zählen:

  • Atemaussetzer während des Schlafs, gefolgt von lautem Schnarchen und/oder sich wälzen
  • Aufschrecken mit Erstickungsgefühl
  • Kopfschmerzen am Morgen
  • Müdigkeit über Tag, oft mit Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
  • nächtliches Schwitzen
  • Mundtrockenheit oder Halsschmerzen beim Aufwachen
  • häufiger Harndrang in der Nacht

Tuberkulose

Eine ansteckende Krankheit, die durch das Mycobacterium tuberculosis (auch Koch-Bazillus genannt) verursacht wird.
Bei Tuberkulose kommt es zu einer Gewebezerstörung im Körper, verbunden mit Beschwerden wie Müdigkeit, Husten und Appetitlosigkeit. Die geläufigste Form dieser Krankheit ist die Lungentuberkulose. In manchen Fällen werden auch andere Organe angegriffen, wie Nieren, Knochen, das Gehirn u.a.m.

Wärmestau

In einer übermäßig warmen Umgebung regelt der Körper seine Temperatur durch Schwitzen. Die Verdunstungskälte der Schweißschicht lässt die Haut abkühlen, leitet Körperwärme ab und hält die Temperatur somit in einem gesunden Bereich. Überhöhte Körpertemperatur kann einem Kind jedoch gefährlich werden, sobald die Wärme nicht mehr abgeleitet wird. Die Körpertemperatur steigt dann stark an, und es kommt zum Wärmestau. Bei Kindern und älteren Menschen ist dies öfter zu beobachten.
Der Mensch schwitzt vor allem im Kopfbereich. Daher sollte ein Baby in einer kalten Umgebung eine Mütze tragen. In einer warmen Umgebung jedoch muss das Köpfchen frei bleiben, um die überschüssige Körperwärme ungehindert ableiten zu können.

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